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Gerüchte um China-Wachstum hellen Stimmung an der Börse auf

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag klar fester geschlossen.

Vor allem in den letzten Handelsstunden setzte der Swiss Market Index (SMI) zu einer Kursavance an. Dafür machten Händler Gerüchte um das Wirtschaftswachstum in China verantwortlich. Demnach soll das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Volksrepublik im ersten Quartal 9,0 Prozent gewachsen sein. China wird die Daten am Freitag bekannt geben. Am Vormittag hatten in erster Linie die Auktion von italienischen Staatspapieren sowie generelle Sorgen um die Eurozone den Handel belastet. Der Schweizer Aktienindex SMI schloss mit einem Plus von 1,08 Prozent auf 6125,39 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte um 1,13 Prozent auf 5641,00 Zähler zu. Die Genussscheine des Pharmakonzerns Roche notierten nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen um 1,6 Prozent höher. Die Analysten zeigten sich in ihren Kommentaren wenig überrascht von den vorgelegten Zahlen und bezeichneten die Ergebnisse mehrheitlich als solide. Die grössten Gewinner kamen aus dem Feld der Zykliker: Der Baustoffhersteller Holcim ( 2,9 Prozent) und der Logistiker Kühne Nagel ( 2,6 Prozent) erhielten viel Zuspruch. Unter den konjunktursensitiven Aktien stachen auch jene des Stellenvermittlers Adecco ( 2,6 Prozent), des Liftbauers Schindler ( 2,3 Prozent) und des Agrochemiekonzerns Syngenta ( 2,8 Prozent) hervor. Swatch punktete an der Börse mit der Übernahme des Uhrengehäuse- Produzenten Simon Et Membrez: Die Aktien des Bieler Uhrenkonzerns legten um 3,1 Prozent zu. Zudem stützte die Hoffnung auf gute Konjunkturdaten aus China die Titel und es wurde auch über eine Senkung der Luxusgütersteuer in China spekuliert. Weniger im Plusbereich lagen die Finanzwerte: Die Aktien der Versicherer notierten im unteren Teil des Börsentableaus, wie die Beispiele der Zurich ( 0,9 Prozent), Bâloise ( 0,9 Prozent) und Swiss Re ( 1,6 Prozent) zeigen. Die Bankwerte vermochten sich hingegen alle im grünen Bereich zu halten: Die Aktien der UBS ( 1,3 Prozent), der Bank Julius Bär ( 1,4 Prozent) und der CS ( 2,6 Prozent) waren rege gesucht.

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