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Geschäftsklima in Eurozone so trübe wie seit drei Jahren

Brüssel Die Schuldenkrise und die abkühlende Weltkonjunktur haben das Geschäftsklima in der Eurozone so stark wie zuletzt vor drei Jahren eingetrübt.

Der entsprechende Index für die Länder der Währungsunion brach im Juli gegenüber dem Vormonat um weitere 0,32 Punkte ein und landete bei minus 1,27 Punkten, wie die Kommission am Montag bekannt gab. Das war die fünfte Eintrübung in Folge seit letztem Februar; tiefer im Minus lag der Wert zuletzt im Oktober 2009. Am negativsten hätten die Manager im Juli die Bestellungen von ausserhalb der Eurozone und die zurückliegende Produktion bewertet, hiess es in Brüssel. Aber auch bei den drei weiteren Kriterien Produktionserwartungen, allgemeine Auftragslage und Lagerbestände fiel die Bewertung schlechter aus als noch im Juni. Vor vier Wochen lag der Index noch bei minus 0,95 Punkten. Schon ab einem Wert von minus 0,5 Punkten wird ein Rückgang der Produktion erwartet. Positiv war das Euro-Geschäftsklima zuletzt im August vergangenen Jahres (0,09 Punkte). Auf dem Höhepunkt der Wirtschafts- und Finanzkrise vor dreieinhalb Jahren war der Index auf fast vier Punkte ins Minus gestürzt. Vor dem EU-Barometer hatte das deutsche Ifo-Institut in der vergangenen Woche seinen Geschäftsklimaindex für Deutschland vorgelegt. Der war zum dritten Mal in Folge gesunken, auf 103,3 Punkte und damit seinen niedrigsten Wert seit März 2010.

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