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Geschäftslage der Unternehmen gemäss KOF-Umfrage stabil

Die düsteren Wolken über der Schweizer Wirtschaft lockern sich auf.

Die Geschäftslage der Firmen hat sich gemäss einer Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in den vergangenen Monaten stabilisiert. Die Nachfrage ist nicht weiter gesunken. Und die Betriebe rechnen mit einer leichten Belebung der Nachfrage in den nächsten Monaten, wie die KOF am Freitag vor den Medien in Zürich bekannt gab. Die Geschäftserwartungen seien nicht mehr so skeptisch wie zu Jahresbeginn, die Schweizer Wirtschaft fasse wieder Tritt. Die Unternehmen seien wieder etwas zuversichtlicher bezüglich ihrer Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate, sagte KOF- Ökonom Klaus Abberger: «Wir haben den Boden offensichtlich gefunden. Die Wirtschaft hat wieder Boden unter den Füssen. Sie ist aber noch nicht aus dem Tal draussen.» In der Industrie hat sich die Geschäftslage nicht weiter eingetrübt, wie aus der Umfrage im April bei über 7000 Unternehmen hervorgeht. Der Bestellungseingang habe verlangsamt abgenommen. Die Auslastung der Kapazitäten sei allerdings gesunken und liege nun mit 82,2 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt von etwas mehr als 83 Prozent. Sowohl die binnen- als auch die exportorientierten Firmen erwarten eine leichte Erholung der Nachfrage in den kommenden drei Monaten. Die Geschäftserwartungen seien nicht mehr so gedämpft wie bisher. Bau läuft gut Im Bau sei die Lage sehr gut, sagte Abberger weiter. Nach der Abkühlung in den vergangenen Monaten habe sich die Nachfrage in jüngster Zeit wieder spürbar belebt. Die Detailhändler bewerten ihre Geschäftslage erneut als günstiger. Der Absatz in den Läden habe sich erholt und auch mit Blick auf die kommenden drei Monate seien die Verkaufserwartungen leicht positiv. Bei Banken und Versicherungen sei die Lage insgesamt gut. Für die Geschäftsentwicklung in der nächsten Zeit seien die Befragen wieder optimistischer. Die Mitarbeiterzahl werde nicht mehr als zu gross eingeschätzt. Der Stellenabbau dürfte sich verlangsamen. Im Gastgewerbe habe sich die Lage allerdings nochmals leicht verschlechtert. Dies liegt vor allem an der Hotellerie, wo die Übernachtungen weiter zurückgegangen sei. Notiz an die Redaktion: folgt Zusammenfassung bis 1600

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