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Gesundheitsschuhhersteller MBT hat Konkurs angemeldet Konkurrenz zwingt Produzentin des Barfuss-Schuhs in die Knie

Die Herstellerin von MBT-Gesundheitsschuhen, die Masai Group International, geht in Konkurs.

Deren Geschäftsführer hat am Donnerstag in einem auch der sda vorliegenden Schreiben an den Ostschweizer Fernsehsender TVO einen entsprechenden Bericht im «Tages-Anzeiger»/»Bund» bestätigt. Unter Druck geraten ist die Erfinderin des so genannten Barfuss- Schuhs vor allem wegen der starken Konkurrenz. Zuletzt ist die in Winterthur domizilierte Firma auf der Suche nach neuen Geldgebern gescheitert. Wegen ihrer Überschuldung haben deshalb die Masai Group International (MGI) sowie die Masai Marketing & Trading AG (MMT) die Konkurseröffnung für beide Unternehmen beim Bezirksgericht Winterthur beantragt. Der Konkurs wurde laut dem Unternehmen am Mittwoch eröffnet. Die früher im Oberthurgau beheimatete Firma hat Schuhe auf Basis der Masai Barfuss Technologie entwickelt. Diese sollen ein Gehen ermöglichen, das dem Barfussgehen gleich kommt. Die Schuhe verkauften sich weltweit millionenfach. Konkurrenz vom Erfinder Entwickelt wurde der Gesundheitsschuh Ende der 90er-Jahre vom Schweizer ETH-Ingenieur Karl Müller. Seiner Ansicht nach leiden Mitglieder des ostafrikanischen Masai-Volks nicht an Rückenschmerzen, weil sie eben keine Schuhe tragen. 2007 verkaufte Müller die erfolgreiche Marke MBT und gründete eine neue Firma, die ebenfalls Gesundheitsschuhe produziert. Nicht nur die Konkurrenz durch den Erfinder, sondern vor allem Gesundheitsschuhe aus dem Tiefpreissegment machten MGI das Leben zunehmend schwer. Die Folge waren Marktanteilsverluste.

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