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Gewerkschaft bläst Pilotenstreik bei Iberia ab

Madrid Der bis Mitte Juli geplante Streik bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia ist abgeblasen: Die spanische Regierung ordnete am Freitag die Schlichtung in dem seit Monaten dauernden Tarifkonflikt an.

Daraufhin sagte die wichtigste Gewerkschaft für die Iberia-Piloten, Sepla, die noch geplanten Streiktage ab. Die Piloten wollten ursprünglich bis zum 20. Juli jeden Montag und jeden Freitag die Arbeit niederlegen. Sie protestieren gegen die Gründung der Billig-Airline Iberia Express. Iberia Express hatte Ende März den Betrieb aufgenommen. Der Mutterkonzern Iberia will mit der neuen Tochter sein defizitäres Geschäft mit Kurz- und Mittelstreckenflügen sanieren und dort anderen Billigfliegern Konkurrenz machen. Bei einer ersten Protestwelle mit insgesamt zwölf Streiktagen hatte Iberia im Dezember rund ein Drittel aller Flüge streichen müssen, was das Unternehmen rund 36 Millionen Euro kostete.

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