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Gewinnwarnung der Publigroupe lässt Aktie abstürzen Restrukturierung geht laut Analysten in richtige Richtung

Die Anleger haben die Gewinnwarnung der Werbevermarkterin Publigroupe am Donnerstag überhaupt nicht goutiert.

Obwohl das Unternehmen auch einschneidende Massnahmen verkündete, um das Geschäft wieder auf Kurs zu bringen, stürzte die Aktie am Donnerstag ab. Bis gegen 11.30 Uhr notierte der Titel um 8,5 Prozent im Minus auf 131,90 Franken. Dagegen legte der Gesamtmarkt (SPI) um 0,4 Prozent zu. Die strategische Marschrichtung sei richtig, lautet der Tenor unter den Analysten gemäss der Nachrichtenagentur AWP. Publigroupe will weiter in das Onlinegeschäft vorstossen, weil sich das Geschäft mit der gedruckten Werbung auf Talfahrt ist. Die verkündeten Massnahmen seien zwar einschneidend, aber nicht der ganz grosse Wurf, auf den man auch hätte spekulieren können, schrieb die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in einem Kommentar. So wäre auch eine Aufteilung des Konzerns, die Einstellung von Media Sales, die unter anderem das traditionelle Anzeigengeschäft mit Zeitungen umfasst, sowie eine Vollübernahme oder ein Verkauf der Beteiligungen an Zanox oder local.ch denkbar gewesen. Zu begrüssen sei auch, dass das Doppelmandat von Hans-Peter Rohner anlässlich der Generalversammlung 2012 zu Ende gehe und ein neuer Geschäftsführer das Ruder übernehme, befand Analyst Andy Schnyder von der Bank Vontobel. Und die angekündigte Sonderdividende aus dem Verkauf von Immobilien soll nach Ansicht der Analysten die neuerliche Gewinnwarnung überstrahlen. Der Verkauf der Liegenschaften dürfte einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag einbringen.

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