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Giroguthaben der Schweizer Banken wachsen erneut langsamer

Das Wachstum der Konten der Schweizer Banken bei der Notenbank hat sich weiter verlangsamt.

In der vergangenen Woche (bis zum 29. Juni) wuchsen die Giroguthaben um rund 10 Milliarden auf 238 Milliarden Franken, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Montag bekannt gab. In der Woche davon hatten die Giroguthaben um rund 15,5 Milliarden Fr. zugelegt. Die SNB erläutert die Faktoren nicht, auf die die Veränderungen der Guthaben zurückzuführen ist. Analysten gilt die Entwicklung der Guthaben aber als Indikation dafür, wie stark die SNB am Devisenmarkt zur Verteidigung des Euro- Mindestkurses von 1,20 Franken interveniert. Grundsätzlich kann die SNB neben Devisen-Swaps auch Repo-Transaktionen einsetzen, um die Giroguthaben zu senken oder zu erhöhen. Daneben sind die unverzinsten Giroguthaben davon abhängig, wie stark die Banken die Mittel für ihre Geschäftszwecke einsetzen oder als Sicherheitsrücklage halten. Im Mai hatte die SNB Devisen im Gegenwert von rund 60 Milliarden Franken gekauft, um eine Franken-Aufwertung zu verhindern, wie von der SNB veröffentlichten Daten für eine Statistik des Internationalen Währungsfonds zu entnehmen war. Seit sie den Euro-Mindestkurs zum Franken eingeführt hat, versichert die Notenbank, sie werde diesen mit aller Konsequenz im Markt durchsetzen. Ende letzter Woche hatte SNB-Präsident Thomas Jordan erneut betont, es gebe «auf absehbare Zeit keine Alternative zum Mindestkurs».

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