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Google eröffnet in den USA Onlineshop für E-Books

New York Nach monatelangem Warten hat Google seinen Onlineshop für elektronische Bücher in den USA eröffnet und geht damit in scharfe Konkurrenz zum Branchenprimus Amazon.

Der Internetkonzern bietet seit Montag drei Millionen in der Regel ältere Titel kostenlos an. Weitere Hunderttausende neuerer Titel sind gegen ein Entgelt erhältlich. «Wir sind überzeugt, dass das die grösste E-Buch- Bibliothek überhaupt ist», sagte eine Google-Sprecherin. Zunächst ist der Google-Buchladen nur in den USA verfügbar, im kommenden Jahr soll er auch international angeboten werden. Nutzer können die Bücher online speichern und von überall über das Internet abrufen. Sind sind auf normalen Computern, auf Internethandys, mit sogenannten Tablet-PCs oder auf Lesegeräten zu lesen. Wer ein Buch einmal in sein digitales Bücherregal gestellt hat, kann es auf vielen verschiedenen Geräten abrufen. Die digitale Bibliothek von Google könnte demnächst noch einmal deutlich anwachsen. Bedingung dafür ist, dass die US-Justiz ein Abkommen des Internetriesen mit Autorenverbänden und Verlagen akzeptiert. Der Konzern hat in seinem - vom E-Buchladen getrennt laufenden - Projekt Google Books mehr als 15 Millionen Bücher aus mehr als 100 Ländern in mehr als 400 Sprachen gescannt. Umstritten ist dabei, wie mit Büchern umzugehen ist, auf die zwar noch ein Urheberrecht existiert, die aber in den Buchläden vergriffen sind. Akzeptiert die US-Justiz die gefundene Einigung, will Google sämtliche betroffene Werke in den Buchladen einfügen.

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