Zum Hauptinhalt springen

Griechenland erhält weitere Hilfsgelder - Restzahlung

Athen Griechenland hat am Montag eine Milliarde Euro an internationalen Hilfsgeldern erhalten.

Es handelt sich um den Rest eines Notkredites von Anfang Mai. Damals hatte der Euro-Krisenfonds EFSF von der 5,2 Milliarden Euro schweren Kreditrate wegen der bevorstehenden Wahlen nur 4,2 Milliarden Euro überwiesen. Dies verlautete aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen nach einer Dringlichkeitssitzung unter Vorsitz des designierten neuen griechischen Finanzministers Ioannis Stournaras am Montag. Im Mittelpunkt der Beratungen stand jedoch die Finanzlage angesichts des Besuches der Kontrolleure der «Troika» in dieser Woche. Die Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen ab Mittwoch die Bücher in Athen prüfen. «Wenn wir (die Geldgeber) überzeugen, dass wir ein anderes Rezept haben und damit die gleichen Ziele erreichen können, dann werden wir das Sparprogramm anpassen können», sagte Regierungssprecher Simos Kedikoglou nach dem Treffen. Athen hat sich als wichtigstes Ziel die Streckung der Auflagen um zwei Jahre gesetzt. Die Verhandlungen werden nach den Worten des Regierungssprechers «sehr schwierig» sein.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch