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Griechenland: Rendite zweijähriger Anleihe erstmals über 25 Prozent

Frankfurt Die Lage finanzschwacher Euro- Länder an den Anleihemärkten trübt sich immer mehr ein.

So stieg die Rendite zweijähriger griechischer Staatsanleihen am Mittwoch erstmals seit Gründung der Währungsunion über die Marke von 25 Prozent. Im Vormittagshandel kletterte der Satz auf bis zu 25,1 Prozent. Damit liegt der Risikoaufschlag gegenüber deutschen Staatstiteln mit gleicher Laufzeit bei über 23 Prozentpunkten. Zuletzt hatte unter anderem der Chef des weltgrössten Staatsanleihenhändlers Pimco, Mohamed El-Erian, schnelles Handeln gefordert, damit Griechenland die Europäische Währungsunion nicht in Gefahr bringe. Auch in anderen angeschlagenen Euro-Ländern wie Irland und Portugal legten die Renditen am Mittwoch zu, allerdings bei weitem nicht so stark wie in Griechenland. Zudem liegt das Renditeniveau dort noch nicht einmal halb so hoch wie beim grössten Schuldensünder Europas. Auch in Spanien, der viertgrössten Volkswirtschaft Europas, legten die Renditen am Mittwoch leicht zu.

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