Zum Hauptinhalt springen

Griechenland vermiest Lafarge den Gewinn

Paris Die Griechenland-Krise nagt an den Gewinnen des Zementherstellers Lafarge.

Im abgelaufenen Quartal brach der Überschuss um 80 Prozent auf 57 Millionen Euro ein, wie der französische Konkurrent von Holcim am Freitag mitteilte. Belastend wirkten insbesondere eine Abschreibung von 200 Millionen Euro auf das Griechenland-Geschäft sowie Restrukturierungskosten von 54 Millionen. Preiserhöhungen und eine stärkere Nachfrage aus Nordamerika und Asien kurbelten dagegen die Erlöse an. Der Umsatz stieg um 5 Prozent auf 4,26 Milliarden Euro. Lafarge fährt einen Sparkurs und will bis 2015 auf grössere Zukäufe verzichten, um das Ergebnis zu steigern. Akquisitionen hatten den Schuldenberg des Zementriesen deutlich erhöht. Ende Juni lagen die Netto-Verbindlichkeiten bei 12,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr sollen sie unter die 10 Milliarden gedrückt werden, bekräftigte der Konzern. Eine Milliarde Euro will der Konzern mit Verkäufen erzielen. «Wir arbeiten ständig an einer Reihe von Projekten», sagte Konzernchef Bruno Lafont. Lafarge bekräftigte zudem, weiter mit einer hohen Nachfrage vor allem aus den aufstrebenden Schwellenländern zu rechnen. Der Branchenprimus erwartet ein Marktwachstum zwischen 1 und 4 Prozent im laufenden Jahr. Holcim will am 15. August über das erste Halbjahr berichten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch