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Griechenland verschiebt Stresstests für Banken

Athen Griechenland hat die vierteljährlichen Stresstests für die heimischen Banken verschoben.

Die Überprüfungen fänden erst Ende des Jahres statt, teilte die Bank von Griechenland am Montag mit. Dies sei bereits im Sommer - in Abstimmung mit dem IWF, der EU- Kommission und der EZB - entschieden worden, um die Kontrollen nicht kurz nach den europaweiten Banken-Stresstests im Juli vorzunehmen. Damals sei die Zahlungsfähigkeit der Finanzinstitute bereits nachgewiesen worden. Bislang war damit gerechnet worden, dass die Überprüfungen für September anstehen. Im Gegenzug für das 110 Mrd. Euro schwere Hilfspaket von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) hat Griechenland unter anderem eine stärkere Überwachung seines Bankensektors zugesichert, einschliesslich vierteljährlicher Stresstests. Bei den europäischen Belastungstest im Juli hatten einige griechische Geldhäuser teilgenommen. Dabei war die ATEbank durchgefallen. Durch den Aufschub der Tests auf Ende des Jahres erhält auch die National Bank zusätzliche Zeit, um eine grossangelegte Kapitalerhöhung zu beenden sowie den Anteil an dem türkischen Geschäft der Finansbank zu verkaufen.

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