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Griechischer Bestechungsfall führt über UBS-Konto in die Schweiz

Der Waffenhändler Konstantin Dafermos sitzt seit wenigen Tagen in Athen in Untersuchungshaft.

Griechenland hat vor der Krise sein Rüstungsbudget stark aufgestockt: Helikopter der griechischen Armee während einer Übung. Foto: Aris Messinis (AFP)
Griechenland hat vor der Krise sein Rüstungsbudget stark aufgestockt: Helikopter der griechischen Armee während einer Übung. Foto: Aris Messinis (AFP)

Konstantin Dafermos ist in Griechenland ein bekannter Geschäftsmann. Eine schillernde Figur, die immer wieder im Umfeld von heiklen Waffengeschäften auftaucht. Seit einigen Tagen füllt er die griechischen Zeitungen. Dafermos, sein Sohn und ein Geschäftspartner wurden vorige Woche von der griechischen Polizei festgenommen. Der Sohn und der Geschäftsmann sind inzwischen wieder auf freiem Fuss, Dafermos sitzt weiter in Untersuchungshaft. Von der Athener Staatsanwaltschaft wird ihm die Bestechung von Beamten sowie Geldwäscherei vorgeworfen. Er soll bei einem Waffendeal in Griechenland einen wichtigen Beamten geschmiert haben. Neue Beweise aus der Schweiz erhärten den Verdacht. Denn die Schmiergeldzahlungen sollen über ein UBS-Konto geflossen sein. Dafermos bestreitet die Vorwürfe.

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