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Grösste Raffinerie Chinas stoppt Export von Diesel

Im Kampf gegen die anziehende Inflation in China hat die grösste Ölraffinerie des Landes alle Exporte von Dieseltreibstoff ausgesetzt.

Mit ihrer Entscheidung will die staatliche Sinopec Lieferengpässe auffangen und auch den steigenden Nahrungsmittelpreisen entgegenwirken. Sinopec und die ebenfalls staatliche Ölfirma PetroChina wollen nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua ausserdem Diesel importieren, um die Nachfrage zu decken. Die Regierung in Peking kündigte am Samstag an, sie werde weitere Massnahmen ergreifen, um die steigenden Nahrungsmittelpreise und die Preise für Konsumgüter insgesamt zu stabilisieren. Die Diesel-Knappheit und die Inflation in China hängen zusammen: Bauern, die den Diesel für ihre Landmaschinen brauchen, können aufgrund des Engpasses weniger pflanzen und ernten. Deshalb trägt der Mangel an Diesel auch zu einem Mangel an Lebensmitteln bei. Die Kosten für Nahrungsmittel sind im Oktober um mehr als zehn Prozent gestiegen. Die regierenden Kommunisten befürchten, die Inflation könnte Unruhen im Land zur Folge haben.

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