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Grundstein für Erweiterungsbau des WTO-Sitzes gelegt

Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Hauptsitzes der Welthandelsorganisation (WTO) haben begonnen.

Bundespräsidentin Michelin Calmy-Rey und WTO-Generaldirektor Pascal Lamy setzten am Montag den symbolischen ersten Stein. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2012 abgeschlossen sein. Lamy bedankte sich bei den eidgenössischen und Genfer Behörden für die 130 Millionen Franken (70 Millionen à fonds perdu, 60 Millionen in Form von zinslosen Darlehen), welche diese zum Bau beitragen. Er zeigte sich zufrieden darüber, dass der Bau nun Form annehme. Calmy-Rey unterstrich die Bedeutung der WTO. Durch die Unterstützung des Baus leiste die Schweiz einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme. Der Standortwettbewerb um internationale Organisationen und Konferenzen werde immer härter, betonte sie. Gebaut wird ein neues Gebäude, welches auf fünf Etagen Büroräume für 300 Angestellte, Konferenzsäle und ein Restaurant beherbergen wird. Die Renovation der Innenräume des bestehenden Gebäudes ist bereits im Gang. Ein neuer Konferenzsaal soll rechtzeitig zum Beginn eines öffentlichen Forums der WTO am 19. September eingeweiht werden. Momentan arbeiten rund 850 Personen für die WTO. Die Organisation verfügt im laufenden Jahr über ein Budget von 196 Millionen Franken, wovon die Schweiz 2,6 Millionen Fr. trägt. Der Bundesrat hatte 2007 entschieden, den WTO-Bau finanziell zu unterstützen. Die Genfer Stimmbevölkerung hatte das Projekt 2009 in einer Volksabstimmung abgesegnet. Das eidgenössische Parlament hiess im vergangenen Dezember das Darlehen für die letzte Bauetappe gut.

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