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Gute Lohnabschlüsse im Baunebengewerbe Elektrogewerbe mit gut 3 Prozent mehr Lohn

Die Delegierten der Unia-Multibranchenkonferenz haben am Samstag den Lohnabschluss im Elektroinstallationsgewerbe gutgeheissen.

Beschäftigte mit bis zu 5 Berufsjahren erhalten 200 Franken mehr Lohn. Davon profitierten rund 45 Prozent der Angestellten. Für die Arbeitnehmenden mit mehr als 5 Berufsjahren werden die Löhne individuell um 1,5 Prozent angehoben. Damit steigt die Lohnsumme im Elektroinstallationsgewerbe um rund 3,2 Prozent. Die Mindestlöhne steigen je nach Kategorie zwischen 50 und 350 Franken an und gelten nicht mehr ab dem 30. Altersjahr, sondern bereits nach fünf Berufsjahren. Damit liegt der Mindestlohn in der tiefsten Lohnkategorie der Arbeitnehmenden ohne Berufsabschluss bei 4320 Franken, in der höchsten Lohnkategorie der Telematiker bei 5100 Franken. Die Gewerkschaften führen den guten Abschluss auf «die Mobilisierungen im Baunebengewerbe» zurück, wie die Unia und die Syna am Samstag gemeinsam mitteilten. Dem mit den Arbeitgebern ausgehandelten Vertrag des Elektroinstallationsgewerbes unterstehen in der ganzen Schweiz 16'000 Arbeitnehmende. Auch die Gebäudetechniker erhalten generell 50 Franken mehr Lohn pro Monat und höhere Mindestlöhne ab dem vierten Berufsjahr. Im Laufe der Woche hatten die Metallbauer schon den Abschluss genehmigt, wonach sie 50 Franken mehr Lohn und einen zusätzlichen Ferientag erhalten bis sie 46 Jahre alt werden. Angestellte des Isolationsgewerbes erhalten 50 Franken generell bis zu einem Lohn von 5600 Franken und 25 bis 75 Franken höhere Mindestlöhne. Im Carrosseriegewerbe werden die Effektivlöhne und die Mindestlöhne um 50 Franken angehoben.

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