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Gute Vorgaben der Wall Street treiben asiatische Börsen an

Tokio/Hongkong Beflügelt von guten Vorgaben der Börse in New York haben sich die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch überwiegend freundlich präsentiert.

In Tokio machten vor allem Exportwerte einen Teil ihrer Verluste vom Vortag wieder wett. Die Aktien des Kameraherstellers Canon war trotz seiner schwachen Bilanz gefragt ( 7 Prozent). Die Investoren hätten die schlechten Nachrichten in Folge des Erdbebens in Japan und der Havarie im Atomkraftwerk Fukushima schon einkalkuliert, erklärten Händler. Die Aufmerksamkeit des Tokioter Marktes richte sich insgesamt weniger auf eine Reihe von Geschäftszahlen als auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank am Abend, auf die erstmals eine Pressekonferenz von Notenbankchef Ben Bernanke folgt. In Tokio schloss der Nikkei-Index 1,4 Prozent im Plus bei 9691 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,8 Prozent hinzu und schloss auf 839 Punkten. Auch die Börsen in Singapur, Taiwan, und Hongkong verbuchten Gewinne. Die Aktienmärkte in Korea und Shanghai blieben kaum verändert. Ganz abschütteln konnten die Anleger zwar ihre Bedenken wegen des hohen Yen-Kurses noch nicht, der die Auslandsgewinne japanischer Unternehmen zu schmälern droht. Aber ermutigt durch den positiven Trend an den US-Börsen griffen sie trotzdem auch bei anderen zuvor gebeutelten Exporttiteln als denjenigen von Canon zu: Die Honda- Papiere gewannen 1,5 Prozent, die Advantest-Aktien verteuerten sich um 1,7 Prozent. Die Aktien von Sony liessen gegen den Markttrend Federn: Mit einem Minus von zwei Prozent wurde der Elektronikkonzern für seine Probleme mit Computer-Hackern abgestraft.

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