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Hacker stehlen Daten von Millionen Mobilfunkkunden in Südkorea

Seoul In Südkorea sind am Sonntag zwei Hacker festgenommen worden, die Daten von 8,7 Millionen Mobilfunkkunden gestohlen haben sollen.

Ein Sprecher der betroffenen Mobilfunkfirma KT sagte, rund die Hälfte ihrer 17 Millionen Kunden sei von dem Diebstahl betroffen. Demnach wurden seit Februar Kundendaten wie Namen, Telefon- und Registrierungsnummern gestohlen und an Telemarketingfirmen weiter verkauft. Der Konzern habe am 13. Juli die Polizei alarmiert, nachdem er Spuren eines Hackerangriffs gefunden habe. Laut der Nachrichtenagentur Yonhap verdienten die beiden Hacker mindestens eine Milliarde Won (860'000 Franken) mit dem Verkauf der Daten. Sieben weitere Menschen stünden im Visier der Ermittler wegen des Kaufs der Daten. KT entschuldigte sich in einer Erklärung für die Panne. In Südkorea, das zu den am stärksten vernetzten Ländern der Welt zählt, gibt es immer wieder Fälle von Datendiebstahl. So meldeten die Behörden im Juli vergangenen Jahres den Diebstahl der Daten von bis zu 35 Millionen Internetnutzern.

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