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«H&M ist bei den Umsatzeinbussen nicht alleine»

Der Ökonom Damian Künzi erklärt, warum die Kleiderkäufe zurückgehen, Zalando online Branchenprimus bleiben wird – und warum das für Schweizer Anbieter keine Rolle spielt.

Das kalte und nasse Wetter im Frühling verdarb vielen die Kauflust: Frauen sehen sich Kleider in einer Filiale von Hennes & Mauritz an.
Das kalte und nasse Wetter im Frühling verdarb vielen die Kauflust: Frauen sehen sich Kleider in einer Filiale von Hennes & Mauritz an.
Keystone
Die erfolgsverwöhnte Kleiderkette Hennes & Mauritz musste den weltweit stärksten Rückgang in der Schweiz verzeichen: Filiale in New York im Mai des letzten Jahres.
Die erfolgsverwöhnte Kleiderkette Hennes & Mauritz musste den weltweit stärksten Rückgang in der Schweiz verzeichen: Filiale in New York im Mai des letzten Jahres.
Keystone
Die Verkäufte von sogenannten langlebigen Gütern wie Sofas ging 2013 zurück: älteres Ehepaar betrachtet Möbel in einer IKEA Filiale in Spreitenbach.
Die Verkäufte von sogenannten langlebigen Gütern wie Sofas ging 2013 zurück: älteres Ehepaar betrachtet Möbel in einer IKEA Filiale in Spreitenbach.
Keystone
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Der Detailhandel hat 2013 ein harziges Geschäftsjahr erlebt, obwohl die Preise sanken und die Kaufkraft der Konsumenten stieg. Warum wurde nicht mehr konsumiert?

Das ist relativ überraschend. Das Geschäftsjahr war eher harzig. Der Lebensmitteldetailhandel ist deutlich besser gelaufen als der Bereich Non-Food. Das Volumen der verkauften Waren dort ist zwar gut, aber die Preise sind deutlich gefallen und haben zu sinkenden Umsätzen geführt. Es wird aber klar, dass die Konsumenten nicht einfach auf die Konsumbremse getreten sind. Dann gab es noch einige Sondereffekte.

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