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Holcim trotz mehr Umsatz mit Gewinnrückgang um ein Fünftel

Der Zementkonzern Holcim hat im vergangenen Jahr zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient.

Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent auf 21,653 Milliarden Franken. Der Reingewinn nach Minderheiten ging indes um ein Fünftel auf 1,182 Milliarden Fr. zurück. Zu schaffen machten dem Konzern laut Mitteilung vom Mittwoch der harte Winter und das schlechte Wetter, das viele Baustellen lahm legte, sowie die schwierige Lage einer Reihe von hochverschuldeten Staaten Europas. In Europa und Nordamerika habe die anziehende Konjunktur in der Bauwirtschaft noch wenig Wirkung gezeigt, schreibt Holcim. Die Impulsprogramme seien nicht überall konsequent umgesetzt worden. Auch drückte eine einmalige Steuerbelastung in Nordamerika aufs Resultat. Die aufstrebenden Länder seien dagegen weitgehend auf Wachstumskurs geblieben. In einigen Staaten hätten indes der Monsun und tropische Stürme zeitweise aufs Geschäft geschlagen. Holcim habe weiter auf die Kosten gedrückt. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (sog. betrieblicher EBITDA) sank um 2,5 Prozent auf 4,513 Milliarden Franken. Erwartungen leicht verfehlt Damit hat Holcim beim Umsatz und betrieblichen EBITDA die Erwartungen der Analysten verfehlt, die gemäss der Nachrichtenagentur AWP einen Umsatz von 21,910 Milliarden Fr. und einen betrieblichen EBITDA von 4,525 Milliarden Fr. erwartet hatten. Unter dem Strich erzielte Holcim indes mehr Gewinn als die von Analysten im Schnitt prognostizierten 1,064 Milliarden Franken. Die Dividende beträgt wie im Vorjahr 1.50 Fr. pro Aktie. Im laufenden Jahr rechnet Holcim mit einer weiteren Erholung der Bauwirtschaft in den Industrieländern und einem Wachstum in den Schwellenländern. Man erwarte Absatzsteigerungen in allen Segmenten. Verwaltungsrat und Konzernleitung zeigen sich überzeugt, dass Holcim dank der schlanken Kostenstruktur von einer weiteren Konjunkturerholung überdurchschnittlich profitieren werde.

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