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Holcim-Gewinn leidet unter teuren Energie- und Rohmaterialkosten

Die steigenden Energie- und Rohmaterialkosten machen Holcim zu schaffen.

Obwohl die Verkäufe im ersten Quartal gestiegen sind, hat der Betriebsgewinn des Zementkonzerns gelitten. Unter dem Strich blieb den Aktionären kaum etwas übrig. Der Reingewinn nach Minderheiten belief sich in den ersten drei Monaten lediglich auf 10 Millionen Franken, wie Holcim am Mittwoch bekannt gab. Im Vorjahreszeitraum hatte der Zementkonzern wegen einer einmaligen Steuerbelastung von 182 Millionen Fr. in Nordamerika einen Verlust von 68 Millionen Fr. hinnehmen müssen. Der so genannte betriebliche EBITDA (operativer Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen) sank im Startquartal 2011 um 17,1 Prozent auf 753 Millionen Franken. Der Umsatz ging leicht um 1,8 Prozent auf 4,657 Milliarden Fr. zurück. Damit hat Holcim die Erwartungen der Analysten weit verfehlt. Die Finanzgemeinde hatte laut der Nachrichtenagentur AWP im Durchschnitt mit einem Umsatz von 4,776 Milliarden Fr. und einem Reingewinn nach Minderheiten von 109 Millionen Fr. gerechnet. Beim betrieblichen EBITDA hatten die Experten 891 Millionen Fr. erwartet. Holcim erklärte die Gewinnerosion mit den überdurchschnittlichen Kostensteigerungen bei Rohmaterialien, Energie und Distribution. Diese habe man nicht durch die höheren Verkaufsvolumen in allen Segmenten und Preiserhöhungen auffangen können. Holcim geht davon aus, dass sich die Bauwirtschaft in den Industrieländern erholen werde. In den Schwellenländern werde das Wachstum anhalten.

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