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Hurrikan «Sandy» könnte für Rückversicherer teuer werden

Zürich/München Hurrikan «Sandy» könnte die Versicherungsbranche teuer zu stehen kommen.

Falls der Wirbelsturm in den dicht besiedelten Gebieten an der US-Ostküste hohen Schaden anrichtet, könnte dies für den Rückversicherer Swiss Re Kosten von mehreren Milliarden Dollar bedeuten. Dies erklärten Analysten der Zürcher Kantonalbank (ZKB) am Montag. Die durch «Sandy» verursachten Kosten könnten sogar höher ausfallen als beim Hurrikan «Katrina» im Jahr 2005. Allein schon durch die Vorsichtsmassnahmen, die wegen des herannahenden Wirbelsturms veranlasst worden seien, stehe ein Teil der US- Wirtschaft still. Wenn «Sandy» die grossen Metropolen an der Ostküste treffe, sei mit erheblichen Schäden zu rechnen, so die ZKB-Analysten weiter. Diese setzten sich nicht nur aus materiellem Schaden zusammen, sondern auch aus unterbrochenen Geschäftsaktivitäten. Wirbelsturm «Katrina» verursachte nach Angaben der Analysten Versicherungsschäden im Wert von 72 Milliarden Dollar (67,5 Milliarden Franken nach heutigem Kurs). Swiss Re, die zweitgrösste Rückversicherung der Welt, habe damals nur 1,2 Milliarden Dollar zahlen müssen. Die beiden grossen deutschen Rückversicherer Munich Re und Hannover Re äusserten sich derweil wegen Hurrikan «Sandy» gelassen. «Wir können uns nicht vorbereiten, sondern müssen abwarten, bis der Sturm vorbei ist und die Schadensmeldungen vorliegen», sagte Michael Able, Sprecher von Branchenprimus Munich Re, am Montag. Gabriele Handrick von der Hannover Re erklärte, es sei für Rückversicherer normal, «dass Wirbelstürme auftreten». Sie erinnerte daran, dass «Sandy» bisher mit der Gefahrenstufe 1 deutlich niedriger als frühere Wirbelstürme eingestuft sei.

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