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«Ich schliesse Konsequenzen für Herrn Gisel nicht aus»

«Es wird wohl im Juni noch keinen neuen dauerhaften VR-Präsidenten geben»: Pascal Gantenbein, Übergangspräsident des Raiffeisen-Verwaltungsrates.

Pascal Gantenbein, Raiffeisen befindet sich mitten in einer schweren Krise. Sie übernehmen jetzt das Amt des Übergangspräsidenten. Warum tun Sie sich das an?

Noch am Sonntag hatte Ihr Vorgänger Johannes Rüegg-Stürm gesagt, er würde im Juni 2018 wieder als Präsident von Raiffeisen antreten. Jetzt ist alles anders. Haben Sie ihm zum Rücktritt geraten?

Sie haben am heutigen Medientermin Raiffeisen-CEO Patrik Gisel ausdrücklich das Vertrauen ausgesprochen. Es gibt aber im Fall Raiffeisen zahlreiche Alarmzeichen, wonach Herr Gisel nahe dran war an den Transaktionen, die zur Verhaftung von Pierin Vincenz führten. Es gibt Gutachten, die Kritik üben, und es gibt Medienartikel, die von auffälligen Geldzahlungen berichten. Hat Ihr Vertrauen in Patrik Gisel keinen Schaden genommen?

Sprich: Sie schliessen nicht aus, dass es im Zuge der Aufklärung Konsequenzen für Herrn Gisel geben könnte.

Herr Gisel sagte, er habe von den Transaktionen Vincenz’ erst sehr spät gewusst. Nach und nach kommen aber immer wieder Informationen ans Licht, die nahelegen, dass Herr Gisel zum Teil früher Einblick hatte. Diese Widersprüche schüren in der Öffentlichkeit Misstrauen und können den Eindruck erwecken, dass da etwas vertuscht werde. Können Sie diesen Eindruck verstehen?

Sie amtieren ad interim als Präsident. Ist es für Sie vorstellbar, nach der Delegiertenversammlung im Juni den Job dauerhaft zu übernehmen?

Werden Sie selbst ein Kandidat sein?

Sie sind Professor an der Universität Basel. Wie vereinbaren Sie Ihre Professur mit dem Raiffeisen-Amt?