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IEA senkt wegen Konjunktur ihre Prognose für Ölverbrauch

London Angesichts der schwächelnden Weltwirtschaft und anhaltend hoher Preise geht die Internationale Energie-Agentur (IEA) von einem geringeren Ölverbrauch in diesem Jahr aus.

Für 2011 werde nun ein weltweiter Verbrauch von 89,16 Millionen Barrel pro Tag erwartet, 70'000 weniger als bislang vorhergesagt, teilte die Organisation am Donnerstag in ihrem Monatsbericht mit. Auch die Schätzung für das kommende Jahr sei um 20'000 Barrel täglich gesenkt worden und betrage nun 90,47 Millionen. Dem Bericht zufolge erholt sich die Öl-Produktion in Libyen nach dem Bürgerkrieg schneller als erwartet. Die Fördermenge betrage gegenwärtig etwa 530'000 Barrel pro Tag und dürfte bis zum vierten Quartal 2012 wieder 1,17 Millionen erreichen. Damit würde die Produktion jedoch noch unter dem Niveau liegen, das vor dem Bürgerkrieg erreicht wurde. Die IEA berät die grossen Öl-Abnehmerstaaten. Nach ihrer jüngst vorgestellten langfristigen Prognose wird die Öl-Nachfrage in den kommenden Jahrzehnten stetig anziehen und bis 2035 ein Niveau von 99 Millionen Barrel pro Tag erreichen.

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