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Immer mehr Euro-Notenbanker rücken von Griechenland ab

Frankfurt Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion verliert für immer mehr Euro-Notenbanker seinen Schrecken.

«Eine Scheidung funktioniert nie reibungslos. Aber ich denke, eine Scheidung auf freundschaftlicher Basis, sollte sie jemals nötig werden, wäre möglich - wenngleich ich sie weiterhin bedauern würde», sagte der belgische Zentralbankchef Luc Coene in einem Interview mit der «Financial Times» (Montagausgabe). Sein irischer Kollege Patrick Honohan wurde sogar noch deutlicher: «Technisch gesehen kann ein Ausstieg Griechenlands abgewickelt werden. Er wäre nicht notwendigerweise tödlich, aber natürlich auch nicht besonders attraktiv», sagte er am Wochenende auf einer Konferenz in der estischen Hauptstadt Tallinn. «So etwas ist nicht vorgesehen in den Verträgen, in den Gesetzen, aber es können eben Dinge passieren, die nicht in den Verträgen stehen.» Bundesbank-Chef Jens Weidmann hatte in einem am Wochenende veröffentlichten Interview erklärt, ein Austritt aus dem Euro hätte für Griechenland schwerwiegendere Folgen als für den Rest der Euro- Zone.

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