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in China Die Reise von Bundesrat Schneider-Ammann nach China

Am Freitag ist Bundesrat Schneider-Ammann aus Shanghai wieder Richtung Schweiz abgeflogen.

Während knapp fünf Tagen hat er zahlreiche chinesische Minister getroffen und zusammen mit einer Delegation von Wirtschaftsvertretern Kontakte geknüpft. In Peking traf Schneider-Ammann unter anderen den chinesischen Handelsminister Chen Deming. Hauptthema waren die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern. Die beiden kamen überein, bis Mitte August sich gegenseitig ein verbessertes Angebot in umstrittenen Dossiers zukommen zu lassen. Die eigentlichen Verhandlungen werden im September und November fortgesetzt. Schneider-Ammann zeigte sich optimistisch, dass der gesetzte Zeitplan eingehalten werden kann. Ziel beider Seiten ist es, das Freihandelsabkommen bis Ende Jahr fertig verhandelt zu haben. Seit Beginn der Verhandlungen gab es insgesamt schon fünf Gesprächsrunden. Nebst weiteren Ministerbesuchen hat Bundesrat Schneider-Ammann in Peking auch ein sino-schweizerisches Wirtschaftsforum eröffnet und eine Absichtserklärung für die Schaffung einer Clean-Tech- Industriezone in China unterschrieben. Von der chinesischen Hauptstadt machten Schneider-Ammann und seine Begleitdelegation einen Abstecher in die südostchinesische Industriestadt Xiamen und deren Hafenanlagen. Empfangen wurden die Schweizer dort unter anderem vom Präsidenten der 3,5-Millionen-Einwohner- Stadt. Die letzten anderthalb Tage seiner China-Reise verbrachte Schneider-Ammann in Shanghai. Dort traf er unter anderem den Parteichef, eröffnete eine Fabrik des Innerschweizer Unternehmens Leister und besuchte den Ableger des Wissenschaftsnetzwerkes Swissnex. Am Ende seiner Reise zog Schneider-Ammann eine positive Bilanz. Nebst den erfolgreichen Gesprächen in Sachen Freihandelsabkommen sei er auch seiner Ambition, der Schweizer Wirtschaft Türen zu öffnen, gerecht geworden, sagte der Bundesrat vor Medienvertretern. Insbesondere bei den Behörden hätten die Vertreter der Wirtschaft ein offenes Ohr gefunden. Ausserdem habe er die persönlichen Beziehungen zu seinen Amtskollegen stärken können. Die chinesischen Minister würden die Schweiz übrigens gut kennen, sagte Schneider- Ammann weiter. Das sei insofern wichtig, weil sie so wüssten, dass sie in der Schweiz einen politisch stabilen, wirtschaftlich hoch kompetitiven und verlässlichen Partner finden.

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