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Industrie Gewerkschaften empört über Massenentlassung bei Tornos

Überhasteter Rotstift-Einsatz beim Personal, Plünderung der regionalen und nationalen Industrie: So haben die Arbeitnehmerverbände am Freitag auf den Abbau eines Drittels der Stellen beim Drehmaschinenhersteller Tornos reagiert.

Die Gewerkschaft Unia verlangte in einem Communiqué, dass Landesregierung und Schweizerische Nationalbank eine eigentliche Industriepolitik im Interesse des Werkplatzes Schweiz einführen und durchsetzen. Nur eine Stärkung der Gesamtarbeitsverträge und Investitionen in neue Technologien sowie der Einsatz der Behörden könne den Werkplatz retten. Der Verband Angestellte Schweiz bezeichnete den Stellenabbau bei Tornos als überhastet. Kaum trübe sich die Konjunktur ein, komme aus der Maschinenindustrie schon die erste Hiobsbotschaft. Das sei ein beunruhigendes Zeichen für den bereits unter Druck stehenden Jura und die ganze Schweizer Industrie. Die Zyklen wechselten immer schneller, der Rotstift beim Personal werde auch immer schneller angesetzt. Das Tornos-Management müsse sich bewusst sein, dass ihm in einem Aufschwung Fachkräfte fehlen werden. Darum sollten alle Massnahmen geprüft werden, den Stellenabbau möglichst gering zu halten. Notiz an die Redaktion: Die Gewerkschaft Unia und Moutiers Gemeindepräsident Zuber laden zu Medienkonferenzen. Die sda berichtet.

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