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Industrie Schaffner im ersten Halbjahr: Unternehmensergebnis knapp positiv

Der Solothurner Elektronikkomponenten- Hersteller Schaffner hat im ersten Semester 2011/12 (per 31.

März) nur knapp schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn betrug noch 0,3 Millionen Fr. nach 7,2 Millionen Fr. in der Vorjahresperiode. Der Umsatz schrumpfte um 17,9 Prozent auf 81,0 Millionen Franken. In Lokalwährungen ergab sich ein Rückgang von 13,8 Prozent, wie Schaffner am Montag mitteilte. Ohne die übernommene amerikanische MTC LLC wäre der Umsatz um 25,7 Prozent eingebrochen. Enttäuschender Umsatz Schaffner-Chef Alexander Hagemann bezeichnete den Umsatz in einer Telefonkonferenz als enttäuschend. Für den weiteren Jahresverlauf gab er sich allerdings zuversichtlicher. Die Talsohle sei durchschritten. Seit dem zweiten Quartal nehme der Auftragseingang zu. Schaffner rechnet mit einem deutlichen Umsatzanstieg im zweiten Semester 2011/12. Im Gesamtjahr soll der Umsatz 170 Millionen bis 180 Millionen Fr. erreichen. Zum einen investierten insbesondere die Elektronikdistributoren wieder in höhere Lagerbestände, hiess es. Zum anderen nehme die Nachfrage nach Produkten sowohl für Fotovoltaik-Anlagen als auch aus der Bahntechnik insbesondere in China wieder zu. Trotzdem wolle Schaffner die Fixkosten weiter senken, vor allem wegen den Unsicherheiten im europäischen Markt. Quantifizieren wollte Hagemann die geplanten Kostensenkungen indes nicht. Es seien keine Schliessungen von Standorten geplant, sondern Anpassungen an einzelnen Standorten vor allem in Europa. Hagemann bestätigte das Mittelfristziel einer EBIT-Marge von 10 Prozent. Im Gesamtjahr 2011/12 soll eine EBIT-Marge von 4 bis 6 Prozent erreicht werden, nachdem es im ersten Semester 1,7 Prozent gewesen sind.

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