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Industriegas-Spezialist Linde startet gut ins Jahr

München Der deutsche Industriegas-Spezialist und Anlagenbauer Linde ist vor allem dank der weiter hohen Nachfrage in Asien und Amerika mit einem Plus bei Umsatz und Gewinn ins Jahr gestartet.

Der Konzern setzt angesichts des hoffnungsfrohen Auftakts auch in den kommenden Monaten auf wachsende Geschäfte, traut aber wie viele Unternehmen dem Braten nicht ganz. Zu grosse Unsicherheiten gebe es noch beim Aufschwung, hiess es am Freitag. Zwischen Januar und März steigerte Linde den Gewinn vor Steuern und Zinsen um fast 6 Prozent auf 537 Millionen Euro. Unter dem Strich fiel der Zuwachs angesichts einer höheren Steuerlast allerdings etwas magerer aus. Nach Steuern stieg der Gewinn um gut 1 Prozent auf 287 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 5,4 Prozent auf 3,51 Milliarden Euro. Die Aktionäre können sich über eine um fast 14 Prozent höhere Ausschüttung von 2,50 je Aktie freuen. Neben dem klassischen Geschäft mit Industriegasen und dem Erdöl- und Gasgeschäft setzen die Münchner grosse Hoffnungen auf das Medizingeschäft. Mit einem Jahresumsatz von fast 1,2 Milliarden Euro ist Linde bereits der weltweit zweitgrösste Anbieter medizinischer Gase, nach der französischen Air Liquide. Vor wenigen Monaten kaufte Linde für fast 600 Millionen Euro das Heimmedizin- oder Homecare-Geschäft des US-Konkurrenten Air Products. Dabei geht es vor allem um die Pflege in den eigenen vier Wänden, ausserhalb der Klinik. Daneben setzt der Konzern auf das Energiegeschäft, auch bei den erneuerbaren. Linde produziert Industriegase, Flaschengase, Flüssiggas, aber auch Anlagen zur Herstellung von Stickstoff und Sauerstoff. Der Konzern beschäftigt weltweit inzwischen mehr als 50'000 Menschen.

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