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Informationsaustausch liefert «unbrauchbare» Daten

Deutschland will die Abgeltungssteuer nicht. Ist der automatische Informationsaustausch die bessere Alternative? Nein, sagt eine britische Studie – und zerzaust das Modell.

Anita Merkt
Ein Thinktank liefert den Schweizer Banken neue Argumente gegen den automatischen Informationsaustausch: Paradeplatz mit UBS und Credit Suisse.
Ein Thinktank liefert den Schweizer Banken neue Argumente gegen den automatischen Informationsaustausch: Paradeplatz mit UBS und Credit Suisse.
Reuters

«Etwa die Hälfte der europäischen Staaten hat unsere Fragen beantwortet. Die Steuerbehörden machen mit dem Informationsaustausch überwiegend schlechte Erfahrungen», sagt Marcus Corry, Co-Autor einer Studie des European Policy Forum (EPF), gegenüber Redaktion Tamedia. «Die Kontodaten, die die Finanzämter von anderen Mitgliedsstaaten bekommen, können sie meist gar nicht sinnvoll verarbeiten. Die Abgeltungssteuer ist dagegen eine effektive Art, auch im Ausland erzielte Vermögenserträge zu besteuern», so Corry. In der Studie «Taxing Savings Sensibly» gibt er zusammen mit dem EPF-Wissenschaftler Graham Mather die Erfahrungen von zehn EU-Staaten wieder.

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