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Intel zieht sich aus dem TV-Geschäft zurück

Berlin Der Chiphersteller Intel zieht sich nach jahrelangen Ambitionen endgültig aus dem Markt für Fernseher zurück.

Intel werde noch weiter Prozessoren für Settop-Boxen anbieten, sagte Intel-Sprecherin Claudine Mangano der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Dafür wolle sich Inteil aber künftig mehr auf den Markt für Tablet-PCs, Smartphones und sogenannte Ultrabooks konzentrieren, hiess es weiter. Der weltweit grösste Hersteller von Computerchips versucht seit Jahren, im Markt der Unterhaltungselektronik Fuss zu fassen und sich damit unabhängiger von der schwankenden Nachfrage nach PC- Prozessoren zu machen. Für den Fernsehmarkt erfand das Unternehmen die Chip-Plattform «Viiv», die sich trotz einer ersten Partnerschaft mit Philips aber nicht weiter durchsetzte. Zuletzt lieferte das Unternehmen Prozessoren aus seiner Atom-Reihe für Sonys Google-TV. Letztlich konnte sich Intel mit seinen Chips aber nicht gegen die eigenen Entwicklungen der grossen Unterhaltungselektronikhersteller durchsetzen.

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