Zum Hauptinhalt springen

Investoren halten trotz Verlust der Topbonität zu Frankreich

Paris/Frankfurt Frankreich hat seinen ersten richtigen Härtetest nach dem Verlust der Spitzenbonität erfolgreich über die Bühne gebracht.

Investoren griffen am Donnerstag beherzt bei einer Versteigerung von Anleihen mit Laufzeiten bis 2014, 2015 und 2016 zu. Das Land konnte insgesamt knapp 8 Milliarden Euro einsammeln und sein Platzierungsziel somit problemlos erreichen. Die Zinsen, die Frankreich bieten musste, gingen in allen Laufzeitbereichen deutlich zurück. Die Nachfrage nach den Titeln hätte ausgereicht, um mindestens das Doppelte Volumen am Markt unterzubringen. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's am vergangenen Freitag Frankreichs Top-Bonität «AAA» kassiert hatte, stand die heutige Anleiheauktion unter besonderer Beobachtung. Obwohl die Rating-Entscheidung laut Experten abzusehen gewesen war, wurde vor der Auktion von einigen Analysten durchaus Enttäuschungspotenzial ausgemacht. Am Dienstag hatte Frankreich bereits zu deutlich gesunkenen Zinsen 8,6 Milliarden Euro mit Geldmarktpapieren bei Anlegern aufgenommen. Nach bisherigem Stand scheinen die S&P-Herabstufungen Investoren wenig beeindruckt zu haben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch