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Italien beschliesst Wachstumsplan und Verkauf von Staatseigentum

Rom Im Kampf gegen die Krise setzt das hoch verschuldete Italien auf einen Wachstumsplan und den Verkauf von Staatseigentum.

Zudem sollten die Ausgaben der Ministerien in diesem Jahr um fünf Milliarden Euro gesenkt werden, sagte Ministerpräsident Mario Monti am Freitag nach einem Kabinettstreffen vor Journalisten. Die Regierung will das Vorhaben bis Monatsende beschliessen. Das Paket markiert eine Abkehr von den bisherigen strikten Sparmassnahmen. Das Wirtschaftsministerium soll drei Unternehmen an die staatlich kontrollierte Holdinggesellschaft CDP für rund zehn Milliarden Euro veräussern. Der Verkaufserlös soll zum Schuldenabbau eingesetzt werden. Zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums soll es Steuererleichterungen bei der Sanierung von Immobilien geben. Anreize sollen auch für Firmen geschaffen werden, hochqualifiziertes Personal einzustellen. Italien hat die drittgrösste Volkswirtschaft der Eurozone und steht zunehmend im Fokus der Finanzmärkte. Das Land steckt mitten in der Rezession und muss wegen des mangelnden Vertrauens der Investoren immer mehr Geld für seine Schuldenaufnahme zahlen.

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