Zum Hauptinhalt springen

Italienische Bond-Auktion lässt Börsianer in Asien hoffen

Tokio Positive Signale aus dem angeschlagenen Euro- Land Italien haben den asiatischen Börsen am Freitag Schwung verliehen.

Sorgen um ein nachlassendes Wirtschaftswachstum in China traten in den Hintergrund. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte 1,2 Prozent zu auf 9637 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,7 Prozent auf 815 Zähler. Auch die übrigen asiatischen Börsen, darunter Taiwan, Hongkong und Korea konnten dazugewinnen. Händler sahen in einer Auktion italienischer Anleihen am Donnerstag ein positives Signal in der Euro-Schuldenkrise. Das hoch verschuldete Land kam vergleichsweise glimpflich davon. Allerdings muss die Regierung in Rom Investoren wieder mehr Zinsen für Staatsanleihen bieten. Die drittgrösste Volkswirtschaft der Euro- Zone sammelte knapp 4,9 Milliarden Euro am Kapitalmarkt ein. Für Ernüchterung sorgte dagegen ein schwächer als erwartetes ausgefallenes Wirtschaftswachstum in China. Die Wirtschaftsleistung legte auf Jahressicht lediglich um 8,1 Prozent zu, wie das Nationale Statistikbüro mitteilte. Das war das schwächste Wachstum seit fast drei Jahren. Ökonomen hatten im Schnitt mit 8,3 Prozent gerechnet. «Wir sind etwas enttäuscht», sagte der Kevin Lai von Daiwa in Hongkong. Nötig sei eine Lockerung der Geldpolitik, um die Binnenkonjunktur in der Volksrepublik zu stärken und schwächelnde Exporte auszugleichen. Einmal mehr zu den Verlierern zählten die Papiere von Sony, die 5,5 Prozent im Minus schlossen. Anleger zeigten sich wenig überzeugt von den am Vortag vorgestellten Plänen, mit denen die Chefetage den angeschlagenen Elektronikkonzern wieder zu alter Grösse führen will.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch