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Italienischer Rüstungskonzern Finmeccanica macht Milliardenverlust

Mailand Der italienische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Finmeccanica hat im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust eingefahren.

Der Nettoverlust für 2011 belaufe sich nach einem «aussergewöhnlich schwierigen Jahr» auf 2,3 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. 2010 hatte Finmeccanica, bei dem der italienische Staat Mehrheitseigner ist, noch einen Gewinn von 557 Millionen Euro gemacht. Auch der Umsatz ging den Angaben zufolge 2011 um sieben Prozent auf 17,3 Milliarden Euro zurück. Als Gründe für die Probleme gab das Unternehmen Kürzungen im italienischen Verteidigungshaushalt und Schwierigkeiten in seiner Transport- und Luftsparte an. Firmenchef Giuseppe Orsi erklärte, Strategie und Ausrichtung des Unternehmens seien einer «umfassenden, aber nötigen Überprüfung» unterzogen worden. 2012 wolle der Konzern «einen neuen Kurs» einschlagen. Orsi will sich künftig vor allem auf Unternehmensteile konzentrieren, bei denen Finmeccanica eine weltweite Spitzenstellung erreichen kann. Ausserdem sollen bis Jahresende Unternehmensteile im Wert von rund einer Milliarde Euro verkauft werden. Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung «Il Sole 24 Ore» ist der japanische Konzern Hitachi etwa an zwei Bahntechnikfirmen interessiert.

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