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IWF fordert mehr Reformen in Spaniens Bankensektor

Washington Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Spanien zu weiteren Reformen im Bankensektor aufgerufen.

Die grössten Banken des angeschlagenen Eurolandes erscheinen zwar ausreichend kapitalisiert, um einer weiteren Verschlechterung der Konjunktur zu trotzen. Aber das Finanzsystem insgesamt sei noch zu anfällig, heisst es in einem am Mittwoch in Washington veröffentlichten Bericht von IWF- Mitarbeitern nach einem Besuch in Spanien. «Die Begutachtung bestätigt die Notwendigkeit, die Reformstrategie für den Finanzsektor fortzusetzen und zu vertiefen», teilte der Währungsfonds mit. Ziel müsse es sein, «die verbleibenden Anfälligkeiten anzugehen und starke Kapitalpuffer zu bauen». Die Probleme im Bankensektor würden zwar derzeit durch Restrukturierungen verringert, aber «die Fähigkeit, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, schwanken innerhalb des Systems erheblich.» Der Finanzsektor gilt als grosse Achillesferse der spanischen Wirtschaft und den dortigen Banken schlägt aus anderen Ländern grosses Misstrauen entgegen. Als besonders beunruhigend hatten Experten zuletzt den Anstieg notleidender Bankkredite auf den höchsten Stand seit 18 Jahren gewertet.

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