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IWF fordert von China Stabilisierung des Finanzsystems

Peking Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert China zu zügigen Schritten zur Stabilisierung des Finanzsystems auf.

Diesem droht nach Einschätzung der IWF-Experten zwar keine unmittelbare Krise. In seiner ersten umfassenden Studie zu Chinas Finanzsektor warnt der Währungsfonds aber vor der Gefahr von Vermögensblasen insbesondere im Immobilienmarkt. Laut dem am Dienstag vorgelegten Bericht sind die grössten chinesischen Geschäftsbanken im Extremfall systemischen Risiken ausgesetzt. Gegen Schocks auf den Kredit-, Immobilien- und Devisenmärkten seien sie zwar für sich genommen gewappnet, nicht aber für den Fall einer Kombination dieser Faktoren. Nötig sei eine Liberalisierung der Finanzmärkte. Investoren, Geschäftsbanken und Zentralbank müssten unabhängiger von der Regierung werden. Der bereits im Juni fertiggestellte Bericht listet dazu im einzelnen 29 Empfehlungen auf. Sie basieren auf einem Stresstest für 17 chinesische Banken, der in Zusammenarbeit mit Zentralbank und Aufsichtsbehörde entstand.

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