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IWF: Griechenland hat noch keine zusätzlichen Hilfen beantragt

Frankfurt Griechenland hat bisher noch keine zusätzlichen Finanzhilfen beim Internationalen Währungsfonds (IWF) beantragt.

Bisher habe sich die Regierung in Athen nicht mit der Bitte nach einem weiteren Programm gemeldet, sagte IWF-Europachef Antonio Borges am Donnerstag. «Die Initiative dafür müsste natürlich von den Griechen ausgehen, wenn sie der Meinung sind, dass weitere Massnahmen nötig sind.» Der IWF sei bereit, dem hoch verschuldeten Euro-Staat weiter unter die Arme zu greifen. Das griechische Spar- und Reformprogramm läuft nach Einschätzung des IWF nicht immer nach Plan. «Das Programm ist sehr nachhaltig und ehrgeizig gestaltet und da ist es normal, dass es die eine oder andere kleinere Abweichung vom Plan gibt», sagte Borges. Dafür habe es Fortschritte in Bereichen des Konsolidierungsprogramms gegeben, wo sie zu Beginn nicht zu erwarten gewesen seien. «Bei der letzten Überprüfung der Fortschritte des Programms in Griechenland haben wir festgestellt, dass das Programm ordentlich läuft.» Zu Ergebnissen der derzeit laufenden Prüfung äusserte sich Borges nicht. Er sei nicht sicher, welche Schlüsse die Experten bei ihrer Überprüfung zögen, die im Juni abgeschlossen werde.

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