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IWF: Schuldenkrise in Euro-Raum das grösste Wachstumsrisiko

Washington/Berlin Der Aufschwung in Europa hat sich nach Darstellung des IWF trotz der massiven Schuldenprobleme in einigen Euro-Ländern verfestigt.

In seinem am Donnerstag veröffentlichten Regionalbericht warnte der Fonds allerdings, gerade für die hoch entwickelten Länder des Kontinents hingen die Wachstumsaussichten wesentlich davon ab, dass und wie die Schuldenprobleme im Euro-Raum sowie die fortdauernden Schwächen im Finanzsystem gelöst und behoben werden. Zwar sei eine Ansteckung von Kern-Europa und der aufstrebenden europäischen Länder durch die Schuldenprobleme am Rande des Währungsraums bisher vermieden worden. Diese bleibe aber ein «handfestes Abwärtsrisiko». Insgesamt stellten die Finanzprobleme im Euro-Raum das grösste Risiko dar. Angesichts des vertieften Aufschwungs rät der Fonds: «Die Geldpolitik im Euro-Raum kann es sich leisten, relativ konjunkturstützend zu bleiben.» Wiederaufgeflammte Inflationsrisiken stellten aber eine Herausforderung dar. Der IWF rät den Europäern dringend, ihre Integration im Finanz- und Wirtschaftsbereich voranzutreiben. Zudem müsse Europa seine Schwächen im Finanzsektor angehen. Der Fonds erwartet für Gesamt-Europa 2011 ein Wachstum von 2,4 Prozent und für 2012 von 2,6 Prozent.

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