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Japans Industrie macht nach Beben nur langsam wieder Boden gut

Tokio Nach dem verheerenden Erdbeben im März kommt Japans Industrie nur langsam wieder in Schwung.

Der Sektor fuhr seine Produktion im Juni zwar um 3,9 Prozent zum Vormonat hoch, das war allerdings weniger als von Experten erwartet. Zudem war es weniger als der Anstieg von 6,2 Prozent im Mai. Zahlen des Einkaufsmanager-Indexes für Juli signalisierten, dass die Geschäfte der Industrie so gut liefen wie seit fünf Monaten nicht. Allerdings liessen die Exportaufträge nach, teilte das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Freitag mit. «Die Daten bestätigen, dass die Produktion im Herbst wieder das Niveau aus der Zeit vor dem Beben erreicht, obwohl es kurzfristig Risikofaktoren gibt wie ein schwächeres US-Wachstum und eine Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft», sagte Tatsushi Shikano, Analyst bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities. Sollte der Yen für längere Zeit hoch bleiben, könnten sich Regierung und Notenbank zum Handeln veranlasst sehen, ergänzte er. Finanzminister Yoshihiko Noda betonte, der Anstieg des Yen sei zu stark, und drohte unverhohlen mit einer Devisenmarkt-Intervention. «Unser Standpunkt ist klar: Wir werden entschieden handeln bei übermässigen Wechselkursschwankungen», sagte er vor dem Parlament.

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