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Jeder zweite Job wird von Robotern übernommen

In den nächsten 20 Jahren wird die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmer durch Maschinen ersetzt – so die neuste Prognose. Neben Kassierern müssen auch Ingenieure um ihren Job bangen.

Gefährdet die Maschine die Arbeitswelt? Kinder bestaunen einen Roboter am Roboter-Festival in Lausanne. (7. Mai 2011)
Gefährdet die Maschine die Arbeitswelt? Kinder bestaunen einen Roboter am Roboter-Festival in Lausanne. (7. Mai 2011)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Roboter werden immer effizienter und übernehmen nicht nur Arbeiten in der Industrie, sondern auch vermehrt in der Dienstleistung. Eine Studie im Auftrag des SRF-Wirtschaftsmagazins «ECO» zeigt, in der Schweiz könnte jede zweite Arbeitsstelle von einem Roboter übernommen werden – und das bereits in den nächsten 20 Jahren.

Laut den Prognosen werden nicht nur Kassierer, Telefonisten und Pöstler durch Roboter ersetzt, auch Hochqualifizierte werden von der Automatisierung betroffen sein. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte, das für «ECO» die Studie durchführte, sieht Jobs von Buchhaltern, Finanzberatern und Ingenieuren am meisten bedroht. Alles Berufe, in denen Menschen leicht durch Roboter ersetzbar sind.

Soziale und Kreative werden kaum ersetzt

Es gibt aber auch Arbeitsstellen, die weniger bedroht sind. Laut den Autoren der Studie ist es wenig wahrscheinlich, dass Psychologen, Ärzte und Architekten ersetzt werden. Soziale und kreative Berufe seien so gut wie gesichert. Rettungspersonal, Krankenpflege-Fachkräfte, medizinische Assistenten, Kinderbetreuer, Fitnesstrainer, Sozialarbeiter und Coiffeure müssen sich nicht sorgen.

«Ich sehe in der Zukunft eine produktive Wirtschaft, die aber schlicht nicht mehr so viele Arbeitskräfte braucht wie heute», sagt der Ökonom Andrew McAfee in der Spezial-Sendung «ECO: Wenn Roboter Menschen ersetzen», die heute Abend um 22.25 Uhr auf SRF ausgestrahlt wird.

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