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Julius Bär und Macquarie gehen strategische Kooperation ein

Die Zürcher Privatbank Julius Bär und die in Australien kotierte Macquarie Group wollen künftig strategisch kooperieren.

Die Zusammenarbeit umfasse künftige Geschäftsmöglichkeiten im Private und Investment Banking in Nord- und Südostasien, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag. Julius Bär übernimmt zudem das Vermögensverwaltungsgeschäft für Privatkunden von Macquarie in Asien. Macquarie Private Wealth Asia verfügt gemäss Mitteilung über Niederlassungen in Singapur sowie Hongkong und verwaltet Kundenvermögen in Höhe von rund einer Milliarde US-Dollar. Als Teil des Abkommens werde Julius Bär seine Kunden für Investment-Banking-Transaktionen künftig an Macquarie verweisen. Im Gegenzug wird Macquarie Kunden, die Private-Banking-Dienstleistungen benötigen, an Julius Bär vermitteln. Zudem werden die Investment- Banking-Produkte von Macquarie vermehrt der Kundschaft von Julius Bär in Asien zugänglich gemacht. Die Kooperation stelle für Bär einen weiteren wichtigen Schritt dar, die eigene Präsenz in der wichtigsten Wachstumsregion der Welt auszubauen. Es sei eine grosse Freude, mit diesem führenden globalen Finanzdienstleister in Asien zusammenzuarbeiten, wird Julius Bär- Konzernchef Boris Collardi in der Mitteilung zitiert. Macquarie wurde laut Unternehmensangaben 1969 gegründet und beschäftigt über 15'500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 28 Ländern. Per Ende März 2011 verwaltete Macquarie Vermögen im Umfang von 310 Milliarden australischen Dollars. Julius Bär betreute Ende Juni 2011 Kundenvermögen von insgesamt 260 Milliarden Franken, einschliesslich verwalteter Vermögen von rund 166 Milliarden Franken.

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