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Julius Bär vermehrt die verwalteten Vermögen auf 173 Milliarden Franken

Die Bankengruppe Julius Bär hat in den ersten vier Monaten des Jahres die Menge der verwalteten Vermögen erneut gesteigert.

Ende April waren der Bank Kundengelder von 173 Milliarden Fr. anvertraut, das sind 2 Prozent mehr als zum Jahresende 2010. Der Betrag habe sich vor allem wegen «soliden» Neugeldzuflüssen erhöht, teilte Julius Bär am Donnerstag mit. Einen positiven Beitrag lieferte laut der Bank auch die Entwicklung der Finanzmärkte, wo Kundenvermögen auf vielfältige Weise investiert sind. Zum Geldzufluss legt die Bank, einer der grössten Vermögensverwalter in der Schweiz, keine genauen Zahlen vor. In den Schwellenländern sei der Geldzufluss aber stärker gewachsen als in Westeuropa, hiess es. Julius Bär bietet seine Dienste vor allem in Europa und in Fernost bei reichen Asiaten an. Ihre Verankerung in den Schwellenländern hat die Bank vor ein paar Tagen mit der Ankündigung verstärkt, sich am brasilianischen Vermögensverwalter GPS mit 30 Prozent zu beteiligen. Dieses Institut mit Sitz in São Paulo verwaltet umgerechnet etwa 4,5 Milliarden Fr. Vermögen. Freikauf in Deutschland Auch im Privatkundengeschäft in Deutschland sei mit einem Zuwachs an neuem Kundengeld ins Jahr gestartet, hiess es weiter. Im April hatte sich Julius Bär in Deutschland für 50 Millionen Euro von einem drohenden Verfahren wegen unversteuerter Kundenvermögen freigekauft. Das Geld sei bereits überwiesen worden, schrieb die Bank am Donnerstag. Unter dem Eindruck des unverändert hohen Kurses des Frankens zu Währungen wie Euro und Dollar will Julius Bär die Kosten weiter senken. In der zweiten Jahreshälfte sollte dies langsam Wirkung zeigen, schreibt die Bank. Detaillierte Zahlen zum ersten Halbjahr veröffentlicht die Bank am 22. Juli.

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