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Juncker: Euro-Bonds vorerst vom Tisch

Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker hat die Debatte um Euro-Anleihen vorerst für beendet erklärt.

Es gebe im Kreis der EU-Staaten «erheblichen Widerstand» gegen seine Idee, sagte der Eurogruppen-Vorsitzende am Freitag am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. Juncker hatte den Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend die Details seines Vorschlags erläutert. Er gehe nicht davon aus, dass der Vorschlag «innerhalb kürzester Zeit wieder auf den Tisch» komme, sagte Juncker. Neben Deutschland und Frankreich sprachen sich auch Länder wie Schweden und Österreich bei dem Gipfel gegen ein solches Instrument aus. Sie fürchten hohe Mehrkosten, wenn sie über gemeinsame Anleihen das Ausfallrisiko hoch verschuldeter Länder wie Irland oder Portugal mittragen müssen. Die Euro-Bonds sollen einen Teil des Finanzbedarfs der Euro- Länder zu einem einheitlichen Zinssatz decken. Juncker will dafür eine Europäische Schuldenagentur gründen, die das Geld am Markt einsammeln soll.

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