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Das Fernsehen der Zukunft

Die populäre Serie «House of Cards» ist zum Symbol für den Umbruch in der TV-Industrie geworden. Und das, weil gleich mehrere eiserne Regeln gebrochen wurden.

Er will Präsident werden: Kevin Spacey als demokratischer Kongressabgeordneter Frank Underwood in der ersten Netflix-Eigenproduktion «House of Cards».
Er will Präsident werden: Kevin Spacey als demokratischer Kongressabgeordneter Frank Underwood in der ersten Netflix-Eigenproduktion «House of Cards».
Keystone
Bequem zum Zuschauer: Der Politthriller – die Grundidee basiert auf der gleichnamigen BBC-Serie – wird seit Februar 2013 per Streaming ausgestrahlt.
Bequem zum Zuschauer: Der Politthriller – die Grundidee basiert auf der gleichnamigen BBC-Serie – wird seit Februar 2013 per Streaming ausgestrahlt.
PD
Der Bürgermeister Gene Clancey (Lance E. Nichols, l.) und der Abgeordnete Underwood (Kevin Spacey, M.) begutachten einen alten Wasserturm, der den Tod eines Teenagers verursachte.
Der Bürgermeister Gene Clancey (Lance E. Nichols, l.) und der Abgeordnete Underwood (Kevin Spacey, M.) begutachten einen alten Wasserturm, der den Tod eines Teenagers verursachte.
PD
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Reifen quietschen, es knallt, Glas zerbricht, ein Hund jault auf. Aus der Ferne hört man noch ein Hupen, dann steht da plötzlich Kevin Spacey alias Frank Underwood auf der Strasse, im weissen Hemd und mit schwarzen Hosenträgern. Er kniet neben dem winselnden Tier nieder. Dann blickt er geradewegs in die Kamera und sagt: «Es gibt zwei Arten von Schmerz. Die Art Schmerz, die einen stärker macht – oder nutzloser Schmerz. Ich habe keine Geduld für nutzlose Dinge.» Er streicht dem Hund übers Fell, packt das Tier im Nacken – und dreht ihm den Kopf um. Das Genick knackt, das Gewinsel verstummt.

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