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Das heimliche Vermögen des Reichtum-Kritikers

Der US-Filmemacher Michael Moore ist ein Grossverdiener. Das macht ihm nun mehr Sorgen als Freude.

Nach 22 Jahren Ehe einigte sich Michael Moore letzte Woche mit seiner Frau auf eine gütliche Trennung. Als die Papiere unterschrieben waren, verschickte der Filmemacher auf Twitter die Nachricht von der Scheidung und verlinkte sie mit einem Springsteen-Konzert vom Juli 1984. Exakt 30 Jahre liegen dazwischen: Nostalgie schwang mit, aber auch die Sorgen eines Mannes, der sich seines Reichtums nicht recht zu freuen mag.

Kathy Glynn und Michael Moore lernten sich auf der Redaktion eines wirtschaftskritischen Blatts in Flint kennen. Ihre Väter arbeiteten am Fliessband bei General Motors, bevor der Konzern ab 1986 ein Autowerk nach dem anderen stilllegte. Die Stadt im Norden von Michigan wurde zur Industriewüste. Ihr dramatischer Zerfall war das Thema von Moores erstem Film «Roger & Me» und prägte seine Denkweise. Michael und sie hätten damals fast kein Geld gehabt, erinnerte sich Kathy Glynn später. Tickets für Springsteen-Konzerte lagen nicht drin. Das Paar blieb draussen und hörte vom Parkplatz aus zu.

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