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Das Kommentarforum als Minenfeld

Wegen Onlinekommentaren verloren zwei ZKB-Mitarbeiter ihren Job. Das Beispiel zeigt: Öffentliche Kritik am Chef ist auch im Digitalzeitalter tabu. Bei der Ahndung bewegen sich aber auch Firmen auf dünnem Eis.

Simon Schmid
Bei der Bewertung von Social-Media-Spuren der Angestellten sind die Arbeitgeber am längeren Hebel: Einblick ins Büro der Schweizerischen Depeschenagentur.
Bei der Bewertung von Social-Media-Spuren der Angestellten sind die Arbeitgeber am längeren Hebel: Einblick ins Büro der Schweizerischen Depeschenagentur.
Keystone
Der Persönlichkeitsschutz verbietet eine unverhältnismässig starke Überwachung der Angestellten: Mitarbeiterin in einem Call Center der Swisscom.
Der Persönlichkeitsschutz verbietet eine unverhältnismässig starke Überwachung der Angestellten: Mitarbeiterin in einem Call Center der Swisscom.
Keystone
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«Da der oberste Chef kein Rückgrat hat, fehlen auch den Chefs auf den tiefsten Stufen die Eier!», schreibt ein Leser auf dem Onlineportal «Inside Paradeplatz». Er nennt sich selbst «Banker» und gibt sich als Mitarbeiter der Zürcher Kantonalbank zu erkennen. Ob dieser Kommentar zu jenen Texten gehört, die den Unmut der ZKB-Führung erregten und später zur Kündigung zweier Angestellter führten, ist nicht bekannt.

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