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Glück nach Drehbuch

Der Filmproduzent und -verleiher Dario Suter schlug einen für HSG-Absolventen untypischen Weg ein – und wurde Teil einer verrückten Start-up-Geschichte.

«Jede Entscheidung für einen Film ist eine Wette auf die Zukunft»: Dario Suter, 41. Foto: PD
«Jede Entscheidung für einen Film ist eine Wette auf die Zukunft»: Dario Suter, 41. Foto: PD

Herr Suter, Sie haben an der Hochschule St. Gallen studiert und später Praktika in der Unternehmensberatung und am World Economic Forum absolviert. Warum sind Sie nicht Manager oder Berater geworden?

Ich wusste zu Beginn des Studiums kaum, was Beratungsfirmen machen – aber weil meine Kommilitonen an der HSG ständig von McKinsey und Roland Berger sprachen, dachte ich, das gehöre dazu, und arbeitete während des Studiums bei Arthur Andersen. Es war nicht meine Welt. Später war ich im Medienteam fürs WEF tätig, konnte die Journalisten betreuen, Interviewtermine mit wichtigen Figuren wie Erdogan, Colin Powell oder Gerhard Schröder koordinieren. Und erlebte, welche Aura ein Bill Clinton oder ein Arafat haben, wenn sie einen Raum betreten. Ich fand das wahnsinnig spannend, am Puls der Zeit zu sein, dort zu arbeiten, wo sich Schlüsselfiguren begegnen, wo Nachrichten und somit anspruchsvolle Unterhaltung entstehen.

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