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Im Zweifel für Raoul Weil

Der Topbanker muss US-Kunden vorsätzlich beim Steuerbetrug geholfen haben. Tat er dies nicht, mahnt der Richter die Geschworenen, ist sein Freispruch fällig.

Den Geschworenen fehlte es an direkten Beweisen für einen Schuldspruch: Raoul Weil (hier mit seiner Frau Susan Lerch) verlässt nach dem Freispruch das Gerichtsgebäude in Fort Lauderdale (Florida). (4. November 2014)
Den Geschworenen fehlte es an direkten Beweisen für einen Schuldspruch: Raoul Weil (hier mit seiner Frau Susan Lerch) verlässt nach dem Freispruch das Gerichtsgebäude in Fort Lauderdale (Florida). (4. November 2014)
Keystone
Er gehörte laut dem Hauptzeugen zu den einflussreichsten Stimmen in der UBS: Raoul Weil mit seiner Frau Susan Lerch Weil vor dem Gericht in Florida. (23. Oktober 2014)
Er gehörte laut dem Hauptzeugen zu den einflussreichsten Stimmen in der UBS: Raoul Weil mit seiner Frau Susan Lerch Weil vor dem Gericht in Florida. (23. Oktober 2014)
Andrew Innerarity, Reuters
Im Prozess in Florida plädiert er auf unschuldig: Raoul Weil (links) mit seinem Anwalt David Mendel (7. Januar 2014) in Fort Lauderdale.
Im Prozess in Florida plädiert er auf unschuldig: Raoul Weil (links) mit seinem Anwalt David Mendel (7. Januar 2014) in Fort Lauderdale.
J Pat Carter, Keystone
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Raoul Weil verzichtete zum Abschluss des Beweisverfahrens auf einen Stellungnahme; und seine Anwälte wählten eine ebenso offensive Strategie, indem sie keinen einzigen Entlastungszeugen präsentierten. Richter James Cohn mahnte die Geschworenen aber, ausschliesslich den Tatbestand der Verschwörung beurteilen und Weil freizusprechen, wenn sie glaubten, der frühere Chef der UBS-Vermögensverwaltung habe den Steuerbetrug der US-Kunden nicht vorsätzlich gefördert oder unterstützt.

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