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Keine generelle Lohnerhöhung bei Kioskkonzern Valora

Beim Kioskkonzern Valora gibt es keine generelle Lohnerhöhung.

Stattdessen werden Löhne individuell erhöht, insgesamt um fünf Prozent der Lohnsumme. Die Gewerkschaft Syna hofft nun, bei Verhandlungen zum bestehenden GAV etwas herauszuholen. Syna schreibt in einem Communiqué vom Freitag von «gescheiterten Verhandlungen» um die Löhne. Auch die Gewerkschaft anerkennt Detailhandelsbaisse, Frankenstärke und Presse-Einbruch. Sie sei aber enttäuscht, dass die Belegschaft nun nicht am Gewinn der grössten Schweizer Kioskbetreiberin beteiligt werde. Laut Syna geht mit individuellen Lohnerhöhungen die Mehrheit der Angestellten «leer aus», insbesondere jene mit tiefen Löhnen. Dies sei «nicht akzeptabel». 2011 war der Unternehmens-Betriebsgewinn um 13,3 Prozent auf 70,5 Millionen Franken geschrumpft, der Reingewinn um 9,9 Prozent auf 57 Millionen. Die Zahl der Mitarbeitenden sank derweil um 10,1 Prozent auf 5801 Volljobs. Zugeständnisse erwartet Syna nun bei den anstehenden Verhandlungen über den Gesamtarbeitsvertrag. Themen seien etwa Mindestlöhne, Arbeitszeiten und Mutterschaftsregelungen. Gemäss einer Valora-Sprecherin läuft der GAV vorläufig unverändert weiter.

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